31 Juli 2015

Bioresonanz beim Hund - unsere Erfahrungen

Im April hatte ich schon einmal darüber gebloggt, dass wir die Vermutung hatten, ich könnte an einer Futterunverträglichkeit leiden. Hier könnt ihr das noch mal nachlesen. Seitdem ist viel Zeit vergangen, und da wir glauben, die Probleme in den Griff bekommen zu haben, gibt's heute ein Update und außerdem das Neueste in punkto Gesundheit.

Doch von vorn ... Ausschlaggebende Punkte dafür, etwas an meiner Ernährung zu ändern, waren:

  • unangenehmer Fellgeruch, schmieriges Fell
  • Haarausfall (nicht dramatisch, aber doch auffallend mehr als früher - siehe Foto)
  • Schmodderohren 



Zunächst versuchten wir es auf eigene Faust (Umstellung auf Trockenfutter mit Pferdefleisch, kein Frischfleisch mehr --> ja ja, wir hören einige schon schreien ;-)). Es wurde besser, aber es mangelte an Konsequenz. Hier mal ein Pizzabrötchen, da ein kleines Schweineohr ... Nun ja, dann bekam das Frauchen von einer lieben Bloggerkollegin (danke an Mel von melshundekram) den Tipp, es einmal mit Bioresonanz zu versuchen.

Bio was?! Wir hatten bislang noch nix davon gehört und waren ehrlich gesagt erst mal skeptisch. 

Ganz vereinfacht erklärt ist es mit einer Bioresonanzanalyse möglich, Allergene auszutesten und so herauszufinden, was der Körper verträgt und was nicht. Wie das funktioniert? Jedes Organ im Körper hat eine eigene Schwingung, die bei Erkrankungen aus dem Gleichgewicht gerät. Bei der Bioresonanz werden die vorhandenen Schwingungen aufgezeichnet - in der Folge können Abweichungen von der Norm wieder harmonisiert werden. 

Wir haben eine tolle Tierheilpraktikerin gefunden, die anhand von Fellproben festgestellt hat, dass sich in meinem Körper ganz schön viele Toxine angesammelt hatten. Also war es mit einer Futterumstellung allein nicht getan - mein Körper musste vernünftig entgiftet werden, um auf einen gesunden "Grundstatus" zurückzukommen. 6 Wochen lang bekam ich homöopathische Mittel - Berberis D6 und Pro Symbioflor - zur Entgiftung. Gleichzeitig stellten wir meine Ernährung radikal um. Von meiner Tierheilpraktikerin bekamen wir eine Liste, in der alle Fleisch-, Gemüse- und Ölsorten angekreuzt waren, die aktuell gut für mich waren. 

6 Wochen lang wurde ich komplett gebarft - ich bekam abwechselnd Kaninchen, Wild, Strauß, Lachs, Gans und Ziege. Immer mit lecker Gemüse wie Zucchni oder Süßkartoffel und guten Ölen - Kokosfett und Schwarzkümmelöl. Keine Milchprodukte mehr, außer von der Ziege (Ziegenkäse ist sooooooo yummie!). Kein Getreide mehr. Wenn mal eine Dose hermusste, dann immer nur mit 100% Fleisch und absolut ohne Zusätze (gibt's zum Beispiel bei Tiernahrung Rau oder beim Wildhandel Heine). Auch in punkto Knabberzeugs gab's nur noch ausgewählte Snacks aus purem Fleisch. ICH fand das obercool und ziiiieeeemlich lecker. Für Frauchens Geldbeutel war's nicht ganz so toll, aber hey, für den Flo tut die doch alles ;-) 

Nach den 6 Wochen wurde ein erneuter Bioresonanztest durchgeführt. Hierbei kam raus, dass ich zum Glück wieder mehr Fleischsorten haben darf, zum Beispiel alles vom Geflügel. Das ist gut :-) Auch meine geliebten Eier darf ich wieder fressen. Aber eben nichts mehr vom Rind oder vom Schwein. Damit kann ich prima leben ;-) 

Gänsebrust *nomnom*


So ziemlich zeitgleich ließen wir übrigens bei unserer Tierärztin ein großes Blutbild machen. Hierbei kam raus, dass meine Schilddrüsenwerte zu niedrig sind und ich Tabletten zur Substitution nehmen muss. 

Schilddrüse, Umweltbelastungen, Futterunverträglichkeit - diese Kombination führte wahrscheinlich zu den geschilderten Problemen. Alle 3 Auslöser sind wir angegangen. Und zumindest kurzfristig können wir feststellen, dass mein Fell wieder richtig schön glänzt, ich nicht mehr müffele und auch der Haarausfall sich sehr gelegt hat. Wie es langfristig aussieht, wird sich zeigen - wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind :-)



Die Bioresonanz können wir allen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, SEHR ans Herz legen. Sie erspart lästige Ausschlussdiäten und führt vor allem zielgerichtet zum Erfolg. Achtet nur darauf, dass ihr eine/-n wirklich gute/-n, erfahrene/-n und seriöse/-n Tierheilpraktiker/-in findet, aber das sollte ohnehin klar sein :-) 

Habt ihr auch schon mal was mit Bioresonanz zu tun gehabt?

WUFF, 
euer Floris 

Kommentare:

  1. Darf ich fragen Bei welcher Tierheilpraktikerin ihr wart?
    Sehr gelungener Bericht!! Gefällt mir.
    VG von Momo und mir

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    1. Huhu Momo,

      schön, dass Dir unser Bericht gefällt :-) Ihr habt übrigens einen superschönen Blog, waren gerade mal schnüffeln :-)
      Wir waren bei Frau Bachmayer-Ernst (http://www.bbe-tiere.de/), die finden wir top!

      WUFF,
      euer Floris

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    2. Vielen lieben Dank, freu mich immer wenn ich Feedback zu meinem Blog bekomme. Bin noch relativ neu in der Bloggerwelt, habe bisher immer auf Instagram gepostet aber da haben mich so viele nach einem Blog gefragt das ich vor kurzem auch damit angefangen habe. Hol mir aber wahnsinnig gern Anregungen von so Seiten wie deiner!! Vorallem wenn sie so interessante Themen behandeln wie Bioresonanz!!
      Werde euch gleich mal folgen um nichts zu verpassen!
      Viele Grüße,
      von Momo und mir

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    3. Yeah! Dann wünschen wir Dir ganz viel Spaß weiterhin beim Bloggen! Sind Dir auch gleich überall gefolgt, hihi :-)

      WUFF!

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  2. oooh! Das sind doch mal verdammt gute Nachrichten von Dir!
    Ja, ich kann auch nur jedem die Bioresonanz empfehlen!
    Wir haben das bei Ren machen lassen als er Räude-Milben hatte! Da wurde auch geschaut was nicht okay ist und dementsprechend alternativ behandelt! Super!

    Viele liebe Grüße von
    Steffi, Ren & Stimpy

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    1. Klingt supergut! Es gibt so viele alternative Behandlungsmöglichkeiten, da kann man sich die Chemiekeule echt sparen. Toll, dass ihr die Milben damit erfolgreich bekämpfen konntet! :-)

      WUFF,
      euer Floris

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  3. Das hört sich wirklich sehr gut an und es freut uns zu hören, dass es dir wieder besser geht und du nicht mehr so müffelst ;-) An Bioresonanz haben wir auch schon mal gedacht, allerdings hat es sich bei uns bestätigt, dass Lilly an diversen Umweltallergien leidet, mit anderem Futter ist es in unserem Fall also leider nicht getan ^^

    *wuff* und liebste Grüße

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    1. Ja, jetzt riech ich wieder schön nach Keksi *kicher*, muss ich bloß aufpassen, dass keiner in mich reinbeißt, hihihi. ;-) Aber ihr habt es inzwischen gut in den Griff bekommen, oder?

      WUFF,
      dein verliebter (*kicher*) Flo

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  4. Na das freut mich aber, dass es wieder besser ist!
    Schönes Wochenende.

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  5. Uhi das sind ja einigermaße gute Neuigkeiten :) ich freu mich, dass es besser geht und drück die Pfoten das es auch so bleibt!

    Schlabbergrüße Bonjo

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  6. Wir freuen uns das dir durch den Bioresonanztest geholfen werden konnte und drücken die Pfötchen und Daumen das auch die Schmodderohren der Vergangenheit angehören.
    Liebe Grüße von Emma, Lotte und Frauchen

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DANKE für deinen Kommentar! WUFF, Floris